Deutsche Schweineschlachtungen bis Juli nahezu auf Vorjahresniveau

Die Schweineschlachtungen in Deutschland bewegten sich von Januar bis Juli 2026 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres ©Eigene Darstellung nach Destatis
Das Schlachtaufkommen in Deutschland lag von Januar bis Juli 2026 fast auf dem Niveau des Vorjahres. Während etwas mehr Schweine deutscher Herkunft geschlachtet wurden, gingen die Schlachtungen ausländischer Schweine deutlich zurück.
Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes lagen die Schweineschlachtungen in Deutschland bis einschließlich Juli 2026 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Von Januar bis Juli wurden insgesamt 25,95 Millionen Schweine geschlachtet. Das waren rund 44.700 Tiere beziehungsweise 0,2 Prozent mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.
Schlachtungen inländischer Schweine leicht höher
Die Schlachtungen von Schweinen inländischer Herkunft machen dabei weiterhin den größten Anteil aus und lagen minimal über dem Vorjahresniveau. In deutschen Schlachtbetrieben wurden 25,52 Millionen Schweine aus heimischer Herkunft geschlachtet. Damit erhöhte sich die Zahl gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 103.500 Tiere beziehungsweise 0,4 Prozent. Die dabei erzeugte Schlachtmenge stieg um 8.600 Tonnen auf knapp 2,46 Millionen Tonnen.
Ausländische Schweine deutlich rückläufig
Deutlich rückläufig waren dagegen die Schlachtungen ausländischer Schweine. Ihre Zahl sank um rund 56.300 Tiere beziehungsweise 12,0 Prozent auf 412.600 Tiere. Die daraus erzeugte Schlachtmenge ging um 9,3 Prozent auf rund 46.400 Tonnen zurück. Auch die Hausschlachtungen bewegten sich weiter deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Juli mit leichtem Rückgang
Im Juli setzte sich die insgesamt stabile Entwicklung fort. Mit knapp 3,72 Millionen Schweinen wurden rund 60.000 Tiere weniger geschlachtet als im Juli 2025. Das entspricht einem Rückgang von 1,6 Prozent. Die Schlachtmenge lag mit rund 354.300 Tonnen etwa 6.500 Tonnen beziehungsweise 1,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Das langsamere Wachstum der Schweine aufgrund der hohen Temperaturen könnte dabei eine Rolle gespielt haben. Über die ersten sieben Monate ergibt sich damit insgesamt ein nahezu stabiles Schlachtaufkommen im Vergleich zum Vorjahr.
