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27.02.2026rss_feed

Erfolgreiche ASP-Bekämpfung in Brandenburg: Letzte Restriktionszonen werden aufgehoben

In den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße können die letzten Restriktionszonen aufgehoben werden © MLEUV Brandenburg

In den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße können die letzten Restriktionszonen aufgehoben werden © MLEUV Brandenburg

Aufgrund der erfolgreichen Umsetzung der Bekämpfungsmaßnahmen In den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße können dort die letzten ASP-Restriktionszonen aufgehoben und in freies Gebiet überführt werden. Lediglich der Schutzkorridor an der polnischen Grenze bleibt weiter bestehen.

 

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wurde zuletzt im November 2024 ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem verendeten Wildschwein amtlich festgestellt, im Landkreis Spree-Neiße zuletzt im April 2024. Dazu wurden in diesen beiden Landkreisen bereits im September 2025 und im November 2025 die Sperrzonen I und II bis auf den ASP-Schutzkorridor erfolgreich aufgehoben.

 

ASP-Zonen vollständig aufgehoben – Schutzkorridor zu Polen bleibt

Für diese noch verbliebene Restriktionszone entlang der sächsischen Landesgrenze, hatte das Verbraucherschutzministerium nun ebenfalls einen Antrag zur Aufhebung gestellt. Die EU-Kommission und der Ständige Veterinärausschuss der EU, in dem alle Mitgliedsstaaten vertreten sind, haben dem Brandenburger Antrag zugestimmt. Mit der Aufhebung ist der Landkreis Oberspreewald-Lausitz vollständig frei von ASP-Restriktionszonen. Im Landkreis Spree-Neiße verbleibt lediglich der ASP-Schutzkorridor entlang der Landesgrenze zu Polen. Die Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße haben ihre Tierseuchenallgemeinverfügungen entsprechend angepasst.

 

Fortlaufende Beobachtung und Fallwildsuche

Die Seuchensituation in den nun freien Gebieten wird weiter intensiv beobachtet. Weiterhin finden in den Gebieten der ehemaligen Sperrzone I risikoorientierte Fallwildsuchen statt und alle tot aufgefundenen und erlegten Wildschweine werden auf ASP untersucht. Gesund erlegte Wildschweine können unmittelbar durch den Jäger verwertet werden, ohne das Untersuchungsergebnis abzuwarten. Diese Untersuchung dient lediglich der Früherkennung eines erneuten Eintrages der Seuche.