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18.03.2026rss_feed

EU-Schweineproduktion zieht erneut an - Schlachtzahlen steigen

In der EU wurden in den letzten zwei Jahren wieder mehr Schweine geschlachtet ©ISN nach Eurostat, AMI

In der EU wurden in den letzten zwei Jahren wieder mehr Schweine geschlachtet ©ISN nach Eurostat, AMI

Die Schweineschlachtungen in der Europäischen Union sind 2025 das zweite Jahr in Folge gestiegen. Besonders Spanien treibt die Entwicklung an. Trotz des Zuwachses bleibt das Niveau unter früheren Jahren. Eine Stabilisierung der Bestände deutet auf eine leichte Erholung der Branche hin.

 

In der Europäischen Union wurden 2025 das zweite Jahr in Folge mehr Schweine geschlachtet. Laut den neuesten Zahlen von Eurostat kamen von Januar bis Dezember insgesamt 227,2 Mio. Tiere an den Haken, das waren 2,3 % mehr als im Jahr 2024. Trotz des erneuten Anstiegs liegt das Niveau jedoch weiterhin deutlich unter den Schlachtzahlen früherer Jahre.

 

Spanien bleibt führend, Deutschland auf Rang zwei

Mit knapp einem Viertel der gesamten EU-Schlachtungen bleibt Spanien das wichtigste Erzeugerland. Dort wurden die Schlachtungen im Jahresvergleich um 4,4 % ausgeweitet. Deutschland folgt weiterhin auf Rang zwei, wobei die Schlachtzahlen gegenüber 2024 nahezu stabil blieben. In den meisten großen Erzeugerländern wurden ebenfalls Zuwächse registriert, nur vereinzelt gab es leichte Rückgänge.

 

Produktion wächst stärker als Schlachtzahlen

Neben der Anzahl der geschlachteten Schweine ist auch die produzierte Schweinefleischmenge gestiegen. Diese nahm 2025 um 3,3 % auf rund 21,8 Mio. Tonnen zu. Der stärkere Anstieg gegenüber den Schlachtzahlen ist auf höhere Schlachtgewichte zurückzuführen.

 

Stabilisierung der Bestände sorgt für leichte Erholung

Nachdem die Schweinebestände in der EU über mehrere Jahre deutlich zurückgegangen waren und dadurch auch die Schlachtzahlen sanken, zeigt sich inzwischen eine Stabilisierung der Bestände in vielen Mitgliedstaaten. In der Folge hat sich die EU-Schweinefleischproduktion zuletzt leicht erholt.