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20.01.2026rss_feed

Globale Schweinefleischproduktion 2026: Stabilität trotz regionaler Verschiebungen erwartet

Die weltweite Schweinefleischerzeugung dürfte 2026 weitgehend stabil bleiben ©ISN, Canva

Die weltweite Schweinefleischerzeugung dürfte 2026 weitgehend stabil bleiben ©ISN, Canva

Die weltweite Schweinefleischerzeugung dürfte 2026 weitgehend stabil bleiben. Während einige Regionen Rückgänge verzeichnen, gleichen andere Länder diese aus – sowohl in der Produktion als auch im Verbrauch und im internationalen Handel.

 

Laut einer Prognose der Agrarmarktinformationsgesellschaft (AMI), dürfte der globale Schweinefleischverbrauch parallel zur Erzeugung annähernd stabil bleiben.

 

Weltweite Erzeugung bleibt nahezu unverändert

Für das Jahr 2026 rechnen die Analysten der AMI bei der Erzeugung von Schweinefleisch mit einer weltweiten Gesamtmenge von rund 126,5 Mio. t Schweinefleisch was nur um 0,1 % über dem Niveau des Vorjahres liegt. Rückläufige Produktionszahlen in der Europäischen Union werden voraussichtlich durch höhere Erzeugungsmengen in Brasilien und Vietnam kompensiert. In China, dem größten Produzenten weltweit, wird ebenfalls von einer weitgehend stabilen Entwicklung ausgegangen.
Auch beim weltweiten Verbrauch zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Die Nachfrage dürfte insgesamt auf dem bisherigen Niveau bleiben. Während in der EU aufgrund veränderter Ernährungsgewohnheiten ein leichter Rückgang erwartet wird, rechnen Russland und Vietnam mit einem steigenden Konsum.

 

Verschiebungen im Außenhandel durch ASP in Spanien

Im Außenhandel wird hingegen mit geringeren Exportmengen gerechnet. Zwar planen die USA als führender Exporteur, ihre Ausfuhren weiter auszubauen, doch in der EU werden deutliche Rückgänge erwartet. Gründe dafür sind sowohl die sinkende Produktion als auch Handelsbeschränkungen infolge der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Besonders ins Gewicht fallen hier die Exportbeschränkungen für Spanien, das größte EU-Exportland. Dort kam es durch den ASP-Ausbruch im November seitens wichtiger Abnehmerländer zu Liefersperren. Brasilien hingegen dürfte seine Liefermengen weiter steigern und rechnet mit einem Zuwachs von knapp 4 %.