ISN vor Ort
– Volle Hütte in Ascheberg

Volles Haus: Rund 100 ISN-Mitglieder haben sich in Ascheberg über aktuelle Themen der Schweinehaltung informiert ©ISN
Der Auftakt der Veranstaltungsreihe ISN vor Ort
gestern, 08.01.2026 in NRW war ein voller Erfolg: Sehr guter Besuch, interessante und hochaktuelle Themen an Praxisbeispielen erläutert und eine intensive Diskussion. Die nächste Veranstaltung folgt am kommenden Dienstag, 13.01.2026 in Niedersachsen.
Es war ein erfolgreicher Start der Veranstaltungsreihe ISN vor Ort
am gestrigen Donnerstag in NRW. Mit rund 100 Personen war die Almhütte
– so die Bezeichnung der Veranstaltungsgebäudes in Ascheberg-Davensberg rappelvoll. Auch die Themen und Inhalte kamen gut an, wie die Rückmeldungen im Nachgang gezeigt haben.
Markt und Vermarktung in Fokus
Gerade vor der aktuellen Preisentwicklung bei den Schlachtscheinen und den Ferkeln war der Schweinemarkt Hauptthema der Ausführungen des ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack. In seiner Analyse zeigte er anhand von Zahlen und Fakten die Zusammenhänge am europäischen und deutschen Schweinemarkt auf und ging dabei besonders auch die strukturellen Veränderungen in der Kette Schweinefleisch ein. Anhand praktischer Beispiele machte Dr. Staack deutlich, warum der genaue Blick auf Vereinbarungen und Vermarktungsbeziehungen für jeden Betrieb so wichtig ist. Er rief dazu auf, hier ganz genau hinzusehen und machte zugleich das Angebot an die ISN-Mitglieder ihre Vermarktungsverträge und -beziehungen durch die ISN kostenfrei checken zu lassen.

ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack erläuterte anhand von Zahlen und Fakten die Zusammenhänge am europäischen und deutschen Schweinemarkt ©ISN
Richtig absichert im Tierseuchenfall?
Schäden durch Tierseuchen können existenzbedrohend sein. Philipp Bünger, Prokurist der ISN-Tochter ISW-Versicherungsmakler zeigte in seinem Beitrag auf, wie sich Schweinehalter gegen finanzielle Schäden - beispielsweise durch Ertragsausfälle durch das Auftreten von Tierseuchen - absichern können. Anhand konkreter Fallbeispiele gab er eine Einordnung, was im Tierseuchenfall auf die Betriebe zukommen kann, wie sich diese Betriebe schützen können und was sie dabei beachten müssen. Es kommt bei der Absicherung auf die Details an, stellte Philipp Bünger heraus.
Was passiert mit der Ferkelerzeugung?
Im dritten Teil der Veranstaltung nahm Dr. Karl-Heinz Tölle, Geschäftsführer der ISN-Projekt GmbH, die betrieblichen Entwicklungen unter den aktuellen Rahmenbedingungen in den Fokus. Nachdem er zunächst auf die Perspektiven mit Blick auf Haltungsformen, TA Luft und anderer Regelungen einging, stand die Situation in der Ferkelerzeugung im Vordergrund. Er präsentierte erstmals Ergebnisse aus der brandaktuellen, personalisierten Spezialabfrage unter Ferkelerzeugern. Hierbei geht es um den konkreten Stand der Umsetzung der Vorgaben der Tierschutznutztierhaltungsverordnung im Deckzentrum und Abferkelstall sowie um die Kosten und die Bedeutung der Förderung. Die Ergebnisse lassen aufhorchen!
Veranstaltung verpasst? Kein Problem! Am kommenden Dienstag wird sie in Niedersachsen und am 26.1. in Bayern wiederholt. Melden Sie sich jetzt an!
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