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27.04.2026rss_feed

Regionalisierungsabkommen: Philippinen öffnen Markt für deutsches Schweinefleisch wieder

Deutschland und die Philippinen einigten dich nach mehrjährigen Verhandlungen auf ein Regionalisierungsabkommen bezüglich der ASP (Bild ©Canva)

Deutschland und die Philippinen einigten dich nach mehrjährigen Verhandlungen auf ein Regionalisierungsabkommen bezüglich der ASP (Bild ©Canva)

Nach fast sieben Jahren Pause darf deutsches Schweinefleisch wieder auf die Philippinen exportiert werden. Beide Länder haben sich auf ein Regionalisierungsabkommen zur Afrikanischen Schweinepest geeinigt, wodurch der südostasiatische Markt für deutsche Exporteure wieder zugänglich wird. Dies stellt eine wichtige Entwicklung für die deutsche Fleischwirtschaft dar, weil die Philippinen vor der Sperre zu den größten Abnehmern zählten.

 

Deutsches Schweinefleisch kann wieder auf die Philippinen exportiert werden. Nach einer rund siebenjährigen Einfuhrsperre, die im Zuge des Auftretens ASP in Teilen Europas verhängt wurde, haben Deutschland und die Philippinen eine Einigung erzielt. Das nun verabschiedete Regionalisierungsabkommen ermöglicht es, dass deutsches Schweinefleisch und -innereien wieder in das südostasiatische Land eingeführt werden dürfen.

 

ASP führte zu Importstopp

Die Philippinen hatten 2019 infolge der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest einem Importstopp für Schweinefleisch aus Deutschland erlassen. Mit dem jetzigen Abkommen wird anerkannt, dass nicht das gesamte deutsche Staatsgebiet pauschal als Risikogebiet für ASP einzustufen ist, was eine Wiederaufnahme des Handels mit Schweinefleisch ermöglicht.

 

Philippinen gehörten zu den wichtigsten Drittlandsmärkten

Vor der Sperre wurden jährlich bis zu 90.000 Tonnen Schweinefleisch aus Deutschland auf die Philippinen geliefert. Damit standen die Philippinen unter den wichtigsten Abnehmern außerhalb der EU an vierter Stelle, hinter China, dem Vereinigten Königreich und Südkorea. Die Lieferungen nach Südkorea wurden im November 2025 nach einem erfolgreichen Abschluss eines Regionalisierungsabkommens wieder aufgenommen. Mit China, dem größten Abnehmerland, wurde im Februar dieses Jahres eine Absichtserklärung für ein solches Abkommen unterzeichnet. Ein tatsächlicher Abschluss dieses Abkommens wäre für den deutschen Fleischexport von großer Bedeutung.