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Aktuelle Termine


Web-Seminar

Terrawater GmbH: Präsentation der Aufbereitung TerraOrganic FFT & HEF  sowie TerraSaline S-ASL (nachfolgende Weiterverarbeitung von ASL)

 


am 31.08.2020

um 19:00 Uhr


Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bis spätestens 3 Tage im Voraus per E-Mail an praktikernetzwerk@schweine.net.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung folgende Daten an:

  • den / die Namen der Teilnehmer
  • Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Einladungslinks
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Web-Seminar

Geltz Agrartechnologie GmbH & Co. KG: Präsentation der Aufbereitung NuTriSep-Gülle- und Gärrestverwertung


am 07.09.2020

um 19:00 Uhr


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Dezember 2019:

Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger: Mit individuellen Lösungen zum Ziel

Vortragsveranstaltung des Praktikernetzwerks Wirtschaftsduenger in Vestrup

Vortragsveranstaltung des Praktikernetzwerks Wirtschaftsduenger in Vestrup

Anfang Dezember fand in Bakum-Vestrup eine öffentliche Vortragsveranstaltung des Praktikernetzwerkes Wirtschaftsdünger statt. Das Praktikernetzwerk ist ein Projekt der ISN gemeinsam mit dem Landvolk aus Vechta und Cloppenburg sowie dem AEF – Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland. Gefördert wird das Projekt durch das Land Niedersachsen (dem Ministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und dem Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Umweltschutz)  sowie der Stiftung Gewässerschutz Weser-Ems. Interessierte Betriebe aus der Region Cloppenburg/Vechta können noch mitmachen.

 

Aufbereitungsverfahren zunehmend praxisreif

Hochkarätige Referenten gaben den rund 100 Gästen wertvolle Impulse, um die angespannte Nährstoffsituation auf den Betrieben zu lösen. Dr. Daniel Baumkötter von der FH Münster zeigte Möglichkeiten und Grenzen der Gülleaufbereitung auf. Er ging auf verschiedene Separations- und Aufbereitungstechniken ein, die auf den jeweiligen Betrieb zugeschnitten sein müssen. Entscheidend für den Erfolg einer Aufbereitungsmethode sei letztlich ein zuverlässiger Abnehmer für die aufbereiteten Nährstoffe. In Zukunft dürften sich durch steigenden Kostendruck und technischem Fortschritt zunehmend anspruchsvollere Aufbereitungsverfahren in der Praxis durchsetzen, so die Prognose Baumkötters.

 


Rohrsieb zur Gülleseperation

Rohrsieb zur Gülleseperation

Rohrsieb- und Absetzverfahren

Rolf Wolkemeyer, Schweinehalter aus Damme, zeigte seine betriebsindividuelle Lösung auf. Nach einer mehrwöchigen Phase in dem die Gülle im Behälter absinken kann, pumpt er aus einem Rohrsiebes die abgesetzte Dünngülle ab, die er im eigenen Betrieb ausbringt. Die übrigbleibende Dickgülle wird nach einer zweiten Separation durch eine mobile Zentrifuge an einen Nährstoffvermittler abgegeben. Mit dieser Kombination aus Absetz- bzw. Sinkschichtverfahren und Rohrsiebverfahren kann er den Phosphorgehalt um mehr als 90 % und den Stickstoffgehalt in der Dünngülle um mehr als 50 % reduzieren. Das Volumen der Gülle, die abgeben werden muss, wird deutlich reduziert und damit auch die Gülleabgabekosten. Voraussetzung für sein Verfahren seien lediglich zwei Güllebehälter sowie ein 250-er KG-Rohr, ein Fliegennetz, eine Tauchpumpe, eine Zeitschaltuhr sowie etwas Geduld für die Separation, so der Praktiker.

 

 

Genehmigungshürden abbauen

Stefan Bicker, Geschäftsführer der Optima GmbH in Cloppenburg, gab den Zuhörern Einblicke in das aktuelle Genehmigungsrecht. Er zeigte auf, dass es gleich mehrere Hürden bei sogenannten emittierenden Vorhaben (also Stall- bzw. Güllebehälterbau) gebe. Anträge für Baugenehmigungen seien heute sehr umfangreich und komplex, da nahezu alle Schutzgüter betrachtet werden müssen. Er hofft, dass Maßnahmen, die auf das Tierwohl abzielen, zukünftig nicht mehr durch das Bauplanungsrecht verhindert werden. Dies stehe aktuell auf der politischen Agenda, wobei das auch für Immissionen gelten und im BImSchGesetz verankert werden sollte. 

 

Nährstoffanfall clever vermeiden

Einen sehr informativen Vortrag zum Thema N- und P- reduzierte Fütterung zur Entlastung des Nährstoffmanagements hielt auch Dr. Gerhard Stalljohann von der Landwirtschaftskammer NRW. Die Auswirkungen der anstehenden Novellierung der Düngeverordnung dürften für die Betriebe sehr belastend sein, dementsprechend wichtig sei eine nährstoffreduzierte Fütterung. So viel wie nötig, so wenig wie möglich, sollte dabei das Motto sein. Was in der Praxis geht, stellte Stalljohann anhand zahlreicher Versuche in der Sauenhaltung und Schweinemast dar. Finde das rechte Maß lautete seine abschließende Empfehlung an die Zuhörer.

 

Fazit: Individuelle Lösungen gefragt   

Die Veranstaltung zeigte die Herausforderungen aber auch die Lösungsansätze der Nährstoffproblematik. Das große Interesse der Landwirte belegt, dass viele Betriebe auf dem Weg sind. Das Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger kann hierbei behilflich sein. Interessierte Betriebe aus dem Raum Vechta/Cloppenburg können sich weiterhin für die Teilnahme bewerben.

Antrag auf Teilnahme am Projekt "Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger"

 



 

April 2019:

Auftaktveranstaltung: Volles Haus zum Auftakt des Praktikernetzwerks Wirtschaftsdünger

Gut besucht war die Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Praktikernetzwerks. (Foto: ISN)
© ISN

Gut besucht war die Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Praktikernetzwerks. (Foto: ISN)

Eine trotz bestem Ackerwetter mit ca. 110 Teilnehmern sehr gut besuchte Auftaktveranstaltung zum Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger, machte am 25. April 2019 in Bakum-Hausstette die Bedeutung des Projektes deutlich. Denn das Thema ist angesichts des einen Tag zuvor vorgestellten Nährstoffberichts und angesichts der Diskussion um die Düngeverordnung hochaktuell. Ziel des Projektes ist es nämlich, Lösungsansätze zur Verminderung des Nährstoffüberschusses in tierhaltenden Betrieben im Oldenburger Münsterland zu prüfen und wenn möglich zur Umsetzung zu begleiten. Denn das Thema Wirtschaftsdünger muss im wahrsten Sinne des Wortes aufbereitet werden. Betriebe aus der Region sind nun aufgerufen, sich zur Teilnahme am Projekt zu melden. 

 

Es ist noch viel zu tun klang zu Veranstaltungsbeginn durch. Wie dringend das Nährstoffproblem gelöst werden muss, beschrieb ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes auch mit Blick auf den frisch veröffentlichten Nährstoffbericht Niedersachsens. Wichtig ist, dass wir als Landwirtschaft die Lösung des Nährstoffproblems selbst in die Hand nehmen, so Dierkes. Thomas Nordhus, erster stellvertretender Vorsitzender vom Kreislandvolksverband Vechta, beschrieb die ganze Bandbreite der aktuellen politischen Entwicklungen, die für die Landwirtschaft immer größere Herausforderungen darstellen. Die politischen Rahmenbedingungen würden in immer kürzeren Abständen fundamental verändert. Dies spiegele sich auch in den zahlreichen Betriebsaufgaben wider. Am Ende der Veranstaltung resümiert Heinrich Dierkes: Ich habe nun mehr Mut als vorher. Er freute sich über die Vorwärtsentwicklung, die bei der Auftaktveranstaltung des Praktikernetzwerkes in der Luft lag.

 

Betriebe in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg gesucht

Matthias Quaing von der ISN zeigte auf, um was es beim Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger geht. Im Rahmen des Projekts sollen gute Ideen und Lösungsansätze auf Betrieben in der Region individuell unter die Lupe genommen, geplant und im Optimalfall zur Umsetzung gebracht werden. Dabei spiele die ganze Bandbreite – angefangen bei der Lagerung und einfachen Sinkverfahren bis hin zu komplexen Aufbereitungsverfahren – eine wichtige Rolle.

Das Projekt wird zu gleichen Teilen durch die beiden niedersächsischen Ministerien für Landwirtschaft und Umwelt gefördert, weitere finanzielle Unterstützung kommt von der Stiftung Gewässerschutz Weser-Ems. Den Güllebehälter können wir Ihnen zwar nicht bezahlen, aber bei der Prüfung und Planung von Lösungen können wir Sie im Rahmen des Projektes durch Beratung und Gutachten unterstützen, erklärte Quaing. Insbesondere beim Ersatz der Mineraldünger durch Produkte aus Wirtschaftsdünger ist das Stickstoff- Einsparpotenzial noch hoch, wie der Nährstoffberichtzeigt, so Quaing. Er machte Mut, die Aufbereitung von Dünger hin zu transportwürdigen Gütern in Angriff zu nehmen, denn es fehle oft nur noch der letzte Meter bis zur Umsetzung.

Quaing rief die Tierhalter aus dem Oldenburger Münsterland dazu auf, sich am Projekt zu beteiligen. Grundsätzlich können alle Betriebe am Projekt teilnehmen, egal ob groß oder klein, ob mit Problemen oder Lösungsansätzen. Neben den konkreten Aktivitäten auf dem Betrieb ginge es insbesondere auch darum, die guten Ideen aus der Praxis in die Breite zu tragen, damit möglichst viele davon profitieren, ergänzte Dr. Karl-Heinz Tölle, Geschäftsführer der ISN Projekt-GmbH.

 

Viele Ansätze unterwegs

Einen Gesamtüberblick über die verschiedenen Aufbereitungsformen lieferte Hans-Jürgen Technow von der Landwirtschaftskammer Niedersachen. Hierunter fallen Sedimentationsverfahren, bei denen Schweinegülle eingedickt wird, so dass sich mithilfe der Sinkschichtbildung der nährstoffarme dünne Anteil vom nährstoffreichen festen Anteil trennen lässt. Das Sedimentationsverfahren stelle bei dünner Gülle ein günstiges und effizientes Verfahren da, beurteilte Technow. Des Weiteren stellte er die Separationstechniken mit Pressschnecke und Zentrifuge vor. Die Pressschnecke sei zwar kostengünstiger, schaffe dafür nur etwa halb so viel Abscheidemenge. Technow stellte auch die Vor- und Nachteile von mobilen und stationären Anlagen heraus sowie die Möglichkeit, Flockungsmittel einzusetzen, um die Produktivität von Pressschnecken zu erhöhen.

Als weiteres Verfahren stellte er eine Kompostierungsanlage vor, bei der neben festen Komponenten auch flüssige kompostiert werden können. Zum Thema Vollaufbereitung von Wirtschaftsdünger gab Technow den Hinweis, den Prozess im Ganzen mit zu betrachten. Es gebe viele Aspekte zu beachten, um eine Vollaufbereitung sinnvoll zu betreiben. Hier müssten die Güllezufuhr auf dem Veredlungsbetrieb, die Gesamtkosten der Anlage und die Abnahmesituation der Produkte realistisch eingeschätzt werden. Letztendlich werden sich die effizienten Verfahren mit hohem Wirkungsgrad durchsetzen, beurteilt Technow.

 

Aus der Praxis: Eine biologische Aufbereitungsanlage

Die volle Aufmerksamkeit bekam auch Winfried Kläne-Menke, Landwirt aus Cloppenburg, bei der Vorstellung seiner biologischen Gülleaufbereitung. In seiner Anlage werde die Mischgülle (Sauen- Ferkel und Zuchtläufergülle) zunächst homogenisiert und in eine Zentrifuge gegeben, wo der Feststoff abgespalten wird, beschrieb der Landwirt. Die flüssige Phase wird im Flüssigbunker unter Einsatz von Bakterien mithilfe von Belüftungsmotoren aufbereitet. Wie in einer Kläranlage", erläuterte Kläne-Menke das Verfahren.

Das System sei besonders umweltfreundlich, weil keine Ammoniak-Emissionen entstehen und stattdessen das umweltneutrale Stickstoff als umweltneutrales N2 entweichen kann. Ackerbaulich müsse man sich durch die ungewohnte Zusammensetzung der flüssigen Phase umstellen, erklärte Kläne-Menke, denn diese enthalte kaum noch Stickstoff. Die feste Phase mit den wesentlichen Phosphoranteilen könne er gut vermarkten. Die Anlage habe einen niedrigen Arbeitsaufwand und ihm eine erhebliche Last von den Schultern genommen, resümierte der Landwirt. Fazit: Genau solche Praxisbeispiele machen das Praktikernetzwerk aus!  

 

Zielkonflikte und Hürden konkret benennen

Gerade die konstruktive Diskussion der Teilnehmer hat die Veranstaltung belebt. So nutzte Dr. Stefan Dreesmann vom Landwirtschaftsministerium Niedersachsens die Chance, die Arbeitsweise von Landwirtschafts- und Umweltministerium aus seiner Perspektive zu beschreiben. Landwirte, die im Genehmigungsverfahren auf Hindernisse stoßen, sollen ihre konkreten Probleme benennen und über das Praktikernetzwerk an das Ministerium weitergeben. Denn nur so können sie behoben werden. Auch Uwe Bartels, ehemaliger niedersächsischer Landwirtschaftsminister und Vorsitzender des Agrar- und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland, ergriff das Wort: Politisch und auf behördlicher Ebene müsse noch viel Umdenken stattfinden, um die Landwirte in ihren Bemühungen um Lösungen zu unterstützen.

 



 

 


Februar 2019:

Niedersachsen unterstützt Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger

Ministerin Barbara Otte-Kinast (4.v.l.) übergab den Förderbescheid vom Land- und Umweltministerium an das Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger. Das Projekt wird getragen von (v.l.) Dr. Johannes Wilking (Kreislandvolk Vechta), Ute Brase (Umweltministerium), Hubertus Berges (Kreislandvolk Cloppenburg), Dr. Torsten Staack (ISN) und Uwe Bartels (AEF). (Foto: ML)

Ministerin Barbara Otte-Kinast (4.v.l.) übergab den Förderbescheid vom Land- und Umweltministerium an das Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger. Das Projekt wird getragen von (v.l.) Dr. Johannes Wilking (Kreislandvolk Vechta), Ute Brase (Umweltministerium), Hubertus Berges (Kreislandvolk Cloppenburg), Dr. Torsten Staack (ISN) und Uwe Bartels (AEF). (Foto: ML)

Die beiden niedersächsischen Ministerien für Umweltschutz und Landwirtschaft fördern ein Netzwerkprojekt zur Lösung der Nährstofffrage in der Modellregion Oldenburger Münsterland.  Dabei stehen insbesondere Separations- und Aufbereitungsmöglichkeiten von Wirtschaftsdüngern hin zu marktfähigen Nährstoffen im Fokus.

Die beiden niedersächsischen Ministerien für Umweltschutz und Landwirtschaft fördern das Projekt Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger – Nährstoffmanagement für Wasserschutz in der Modellregion Oldenburger Münsterland mit jeweils 150.000 €. Das Projekt startet direkt und läuft drei Jahre bis Ende 2021. Ein entsprechender Förderbescheid wurde am vergangenen Dienstag den Projektpartnern durch die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast überreicht. Kooperationspartner sind das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland, die Kreislandvolkverbände Vechta und Cloppenburg, der Niedersächsische Geflügelwirtschaftsverband, die Stiftung Gewässerschutz Oldenburger Münsterland, sowie die ISN-Projekt GmbH, welche das Projekt koordiniert.

 

Wirtschaftsdünger zu marktfähigen Nährstoffen

Zentrales Ziel des Praktikernetzwerkes Wirtschaftsdünger ist es, kurzfristig einen wesentlichen Baustein zur Schließung von Lücken überregionaler Nährstoffkreisläufe zu liefern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Separations- und Aufbereitungsmöglichkeiten. Diese sollen so weiterentwickelt werden, dass die Wirtschaftsdünger in marktfähige Nährstoffe umgewandelt werden. So sollen diese deutlich zielgerichteter und effektiver als Ersatz für mineralische Dünger im Pflanzenbau eingesetzt werden können. Die Ansätze sollen auf einer Reihe von Betrieben in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg geprüft und wenn möglich umgesetzt werden. Die gewonnenen Erfahrungen sollen im Rahmen des Netzwerkes weitergetragen werden, so dass diese Lösungen auch als Blaupausen für andere Betriebe dienen können.

 

Probleme selbst in die Hand nehmen

Wir Landwirte wollen die Lösung der Nährstoffverteilung nicht anderen überlassen und, sondern nehmen die Herausforderung selbst in die Hand – ohne das Rad neu erfinden zu wollen, begrüßt der ISN-Vorsitzende die Einbindung der Landwirte und erläutert weiter: Das heißt, es geht nicht nur um den Transport von Gülle in Ackerbauregionen. Es geht vielmehr darum, funktionierende Aufbereitungsverfahren für Gülle in den breiten Praxiseinsatz zu bekommen.  Dabei müssen die Fragen erörtert werden: An welchen Stellschrauben muss gedreht werden? Wie können bürokratische Hürden genommen werden. Wir müssen gemeinsam alles dafür tun, damit wir unser Grundwasser besser schützen, freute sich Ministerin Otte-Kinast über die gemeinsame Initiative. Auch Umweltminister Olaf Lies betonte: Wir unterstützen den Netzwerkansatz aus Sicht des Grund- und Trinkwasserschutzes ausdrücklich, da das Know How der Praktiker vor Ort genutzt wird.